Laudatio

Vernissage Edwin Peter Schneider
22.02.02 - Sparkasse Wadern

Gesprochen von Herrn Kurt Meyer, Direktor der "Hochwald - Touristik" Weiskirchen

Sehr geehrter Herr Direktor Mann, sehr geehrter Herr Schneider, sehr geehrte Frau Schneider,
verehrte Gäste, meine Damen und Herren,

zunächst einmal darf ich mich sehr herzlich bedanken, dass ich die Ehre habe, heute anlässlich der Eröffnung der Ausstellung von Herrn Edwin Peter Schneider etwas von dem Künstler und über den Künstler sagen zu dürfen.

Meine Person erfüllt sicherlich nicht die Kriterien eines Kunstkenners und Kritikers; ich bin jedoch seit fast 15 Jahren ständig im Kontakt mit Künstlern und Ausstellungen - durch die Hochwald-Touristik GMBH (bisher Kurverwaltung Weiskirchen).

Auf diesem Wege habe ich auch Herrn Edwin Peter Schneider, dessen Bilder wir heute Abend hier sehen, kennen gelernt, nämlich beim WEISKIRCHER MALERSYMPOSIUM 1985 wo er sich wohl gefühlt hat, denn er war auch in den Folgejahren wieder mit großem Engagement dabei. Kontakte und Austausch zu anderen Künstlern sind ihm wichtig und dies ist beim "Weiskircher Malersymposium" in einem großen Maße gewährleistet. Auch ist Herr Schneider ein sehr aktiver Partner im Arbeitskreis des Symposiums.

Schneider, Jahrgang 1953, erkannte schon sehr früh sein Talent zum Malen und der Malerei schlechthin und erarbeitete sich praktisch als Autodidakt verschiedene Techniken wie Tusch- und Federzeichnungen, Aquarelle, Öl-Acrylfarben bis zur heutigen vom Ihm bevorzugten Mischtechnik mit Stuck und Quarzsand.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Ausspruch von Vincent van Gogh "MAN MALT FÜR ALLE ODER FUR NIEMAND" ist seine Maxime, denn er sucht mit großer Hingabe für seine Werke und seine Malerei die Öffentlichkeit; ob dies in den Hochwald-Kliniken Weiskirchen ist, wo er im Foyer der Kliniken seit 4 Jahren regelmäßig öffentlich malt, sich von Patienten und Gästen über die Schulter schauen lässt. Solche Aktivitäten gehören auch zum erweiterten Therapie- und Freizeitangebot der Kliniken. Oder ob es die Arbeit in den Kindergärten ist, die ihm - wie man der Presse entnehmen kann - viel Freude bereitet.

Dazu gehören natürlich auch die Symposien, wie sie beispielhaft in Weiskirchen durchgeführt werden und einen immer größeren Stellenwert in unserer Kurgemeinde haben.

Durch zahlreiche Ausstellungen in unserer Region, aber auch darüber hinaus, z.B. zweimal in Bayreuth, hat sich Edwin Peter Schneider, der sich selbst als "WAGNERIANER' bezeichnet - hier also die Verbindung zu Bayreuth - auch in Künstlerkreisen einen Namen gemacht.

Edwin Peter Schneider, der seit 4 Jahren freischaffender Künstler ist, malt grundsätzlich gegenständlich, nicht abstrakt. Seine Motive sind z.B. Landschaften, - sehenswerte Bilder, die 1998 auf einer Studienreise in Djerba entstanden sind - auch transportierte er die Antike in seine Bilder durch die Darstellung von Vasen und Amphoren.

Großen Eindruck hinterlassen seine überdimensionalen Blumenbilder; so hat er einen Tulpenzyklus mit 15 Bilder erstellt. Seine jetzt von ihm bevorzugte Mischtechnik überzeugt durch eine starke Farbkomposition und das reliefartige hervortreten in der Struktur.

Edwin Peter Schneider ist nicht nur fixiert auf die Region, sondern hat durch seine Kontakte und seine vielen Ausstellungen seine Bilder europaweit verkaufen können. So hängen seine Werke nicht nur in München, Bayreuth, Frankfurt, sondern auch in Griechenland, Schweiz, Italien, Frankreich und Kanada.

Die "EIDENBORNER MALSCHULE"ist ein weiteres Zeichen seiner engagierten Schaffenskraft; und dass Malerei und moderne Medien kein Gegensatz sind, zeigt seine Darstellung im Internet.

Am Ende verbleibt es mir, zu danken, einmal Herrn Direktor Mann als Gastgeber für diese hervorragende Ausstellung, vor allen Dingen Herrn Edwin Peter Schneider für sein Schaffen und damit die visuelle Bereicherung für den geneigten Kunstfreund.

Ich wünsche Ihnen, meine Damen und Herren, noch ein paar angenehme Stunden anlässlich der heutigen Eröffnung und der Ausstellung selbst den Erfolg, den der Künstler sich wünscht und vor allem als freischaffender Künstler auch braucht.

Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit.